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Dornentöchter

Dornentöchter - Josephine Pennicott Familiengeheimnis-Roman + Krimi = gute UnterhaltungSadie möchte ein Buch über ihre Großmutter Pearl schreiben, die eine anerkannte Kinderbuch-Autorin war. Allerdings wurde sie in den 1930er Jahren ermordet - und der Mörder wurde nie gefunden. Also zieht Sadie mit ihrer Tochter Betty von Sydney nach Pencubitt, Tasmanien (Australien), in das Familienanwesen Poet's Cottage. Im Keller des Hauses wurde Pearl vor vielen Jahren niedergestochen - wen wundert es da, dass es im Haus zu spuken scheint? In Pencubitt leben sogar noch einige Leute, die Pearl persönlich kannten und Sadie davon berichten können, allen voran die rüstige Birdie.Zunächst möchte ich die wunderschöne Ausstattung dieses Buches loben, die für mich von vorne bis hinten stimmt: Das Schriftbild, der Satz, das Cover, einfach die gesamte Gestaltung dieses Romans ist herrlich und für einen Bücherfreund ein Augenschmaus!Glücklicherweise wird der Inhalt dem Äußeren in jedem Falle gerecht. Ich kann kaum nachvollziehen, dass einige andere Rezensenten das Buch nicht spannend fanden - erst ganz zum Schluss wird aufgeklärt, wer Pearl ermordet hat und genau das war es, was ich unbedingt wissen wollte. Denn Möglichkeiten gab es viele, schließlich hatten viele Menschen einen Grund Pearl umzubringen.Außerdem hatte das Buch ordentlich Schwung dadurch, dass vor allem Pearl einen besonders, sagen wir, schwierigen Charakter hat. Offenbar leidet sie unter einer psychischen Störung, die in den 1930er Jahren, zumindest in Tasmanien, weder diagnostiziert, noch behandelt wurde. Insofern verwundert es wenig, dass die anderen Einwohner Pearl alle nur als "verrückt" bezeichnen - das ist sie definitiv auch. Und teilweise völlig unberechenbar. Das machte das Lesen spannend für mich! Auch die Charaktere von Sadie, Betty, Birdie und Co. fand ich gut beschrieben, glaubwürdig und deren Handlungen nachvollziehbar.Aber auch sprachlich konnte mich "Dornentöchter" überzeugen, denn es ließ sich flüssig lesen, ohne jedoch allzu oberflächlich zu wirken.Insgesamt empfehle ich "Dornentöchter" allen, die gerne Familiengeheimnis-Romane lesen, wo gerne auch eine Mordaufklärung im Vordergrund stehen darf. Wer sich dazu noch für Geister und Übersinnliches interessiert, sollte unbedingt zuschlagen!Besucht doch mal mein Blog :-) www.bookaddicted.de